Augustus – Der erste römische Kaiser

Augustus (* 23. September 63 v. Chr.[1] als Gaius Octavius in Rom[2]; † 19. August 14 n. Chr. in Nola bei Neapel) gilt als erster römischer Kaiser.

Der Großneffe und Haupterbe Gaius Iulius Caesars gewann die Machtkämpfe, die auf dessen Ermordung im Jahr 44 v. Chr. folgten, und war von 31 v. Chr. an Alleinherrscher des Römischen Reiches. Er setzte dem Jahrhundert der Römischen Bürgerkriege ein Ende und begründete die julisch-claudische Kaiserdynastie. Unter der Devise der Wiederherstellung der Republik (restitutio rei publicae) betrieb er in Wirklichkeit deren dauerhafte Umwandlung in eine Monarchie in Form des Prinzipats. Seine Herrschaft mündete in eine lang anhaltende Zeit inneren Friedens, die als Pax Augusta verklärt wurde.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=p5komG5g3Xo&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=zHXdQN9DiaI&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=2z1OH6U6v4Q&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=zbc8gScKcOw&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=3GzKHyWY4NY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=mPg0PLxPB_c&feature=related

Rom – Kampf des Tiberius

Tiberius Sempronius Gracchus (* 162 v. Chr.; † 133 v. Chr.) war ein römischer Politiker, der als Volkstribun weitgehende Reformen durchsetzen wollte, jedoch am gewaltsamen Widerstand der Senatsmehrheit scheiterte und zusammen mit seinen Anhängern ermordet wurde. Mit dem Scheitern seiner Reformen begann das Zeitalter der Römischen Bürgerkriege. Nach seinem Tod wurde der aus der hochadligen Familie der Gracchen stammende Politiker zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Willkür der Oberschicht stilisiert.

Quelle: Wikipedia

 

 





Die Geschichte der Kreuzigungen

Die Kreuzigung war eine im Alten Orient und in der Antike verbreitete Hinrichtungsart. Sie entwickelte sich aus dem Erhängen, sollte aber anders als dieses die Todesqual möglichst verlängern. Dazu wurde eine Person an einen aufrechten Pfahl, mit oder ohne Querbalken, gefesselt oder genagelt.
Im Römischen Reich wurden vor allem Nichtrömer und entlaufene oder aufständische Sklaven gekreuzigt. Nach der Konstantinischen Wende (313) wurde die Kreuzigung in Europa durch andere Hinrichtungsmethoden ersetzt. In einigen vom Islam geprägten Staaten ist sie bis heute als Strafe im Gesetz verankert.
Die Kreuzigung Christi steht im Zentrum der Passionsberichte im Neuen Testament. Danach geschah sie durch Römer, die auf jüdische Initiative hin tätig wurden. Den Hinrichtungsbefehl gab der römische Statthalter Pontius Pilatus (Mk 15,15 EU). Er ließ Jesus zudem geißeln und foltern (Mk 15,16-19 EU).
Nach Joh 19,25 EU wurde Jesus an ein σταυρός (staurós) gehängt: Dieser griechische Ausdruck bezeichnet einen aufrecht stehenden, meist angespitzten hölzernen Pfahl, im Strafkontext ein Marterwerkzeug. In diesem Sinn erscheint der Begriff im NT etwa 40-mal, oft zusammen mit dem dazugehörigen Verb anastauroo im Sinne von „kreuzigen“.
Seltener wird das Hinrichtungswerkzeug ξύλον – xýlon: „Holz, Stab, Baum“ – genannt (zum Beispiel in Apg 5,30 EU und Gal 3,13 EU). Alle NT-Stellen mit diesem Wort spielen auf Dtn 21,22f EU an: …denn ein Gehenkter [ans Holz Gehängter] ist ein von Gott Verfluchter. Damit deuteten Juden Jesu Kreuzigung als Ausschluss aus Gottes Volk und Heil.
Anlass der Festnahme Jesu durch die sadduzäischen Tempelpriester war wohl seine Tempelreinigung am Vortag (Mk 11,15-18 EU), die Aufruhr (gr. stasis) am Pessach in Jerusalem, dem höchsten jüdischen Fest, auslösen konnte (Mk 14,1f EU). Jedoch durfte der Sanhedrin, das oberste Religionsgericht des damaligen Judentums, zur Zeit Jesu zwar Todesurteile fällen, aber nicht vollstrecken (Joh 18,31 EU). Er war zur Auslieferung von des Aufruhrs Verdächtigten an die Römer verpflichtet.[14] Darum wird die Anklage der Sadduzäer gegenüber Pilatus (Mk 15,1-5 EU) im Kern für plausibel gehalten.
Ob dem ein regulärer Prozess vorausging oder ob Jesu Fall ein Justizmord war, ist historisch umstritten. Nach dem ältesten Passionsbericht (Mk 14,55-64 EU) warfen Zeugen seiner Tempelaktion Jesus Falschprophetie vor: Dieses Vergehen wäre nach der Tora mit Steinigung zu ahnden gewesen. Diese erfolgte nach dem Ende der Amtszeit des Pilatus aufgrund ähnlicher Tatvorwürfe bei dem tempelkritischen Urchristen Stephanus (Apg 6,11-14 EU).
Pilatus ließ Juden nach römischen Quellen häufig ohne Prozess kreuzigen und wurde deswegen im Jahr 36 als Statthalter Judäas abgesetzt. Da er am höchsten jüdischen Feiertag jedoch nicht ohne formale Rechtsgrundlage gehandelt hätte, halten viele Exegeten ein öffentliches Verhör des Angeklagten für plausibel. Pilatus musste dessen Schweigen bei öffentlicher Anklage nach römischem Recht als Geständnis werten.
Die synoptischen Passionsberichte erwähnen weder ein Annageln noch äußere Verletzungen Jesu (Mk 15,23ff EU). Möglicherweise wurden seine Arme nur festgebunden. Die liturgische Wendung „sein Blut vergossen“ aus der Abendmahlsüberlieferung lässt nicht auf einen blutigen Hinrichtungsvorgang schließen; eher schon die vorherige Geißelung. Nur das Johannesevangelium ergänzt aus theologischen Motiven – der später Auferweckte soll als der Gekreuzigte identifizierbar sein – Wundmale von durch die Handflächen getriebenen Nägeln (Joh 20,25 EU) und einen Stich in Jesu Seite, bei dem Blut und Wasser ausgeflossen sein sollen (19,34 EU). Dies sollte eine biblische Prophezeiung (Ps 34,21 EU) erfüllen (Joh 19,36 EU).Für ein Kreuz mit Querbalken spricht, dass alle Evangelien ausdrücklich eine daran angebrachte Tafel erwähnen, die Namen und Vergehen (crimen) des Verurteilten nannte. Die Inschrift lautete (Dies ist) der König der Juden (Mk 15,26 EU; Lk 23,38 EU) oder Jesus von Nazaret, der König der Juden in den drei Sprachen Hebräisch, Griechisch und Lateinisch (Joh 19,19ff EU). Sie gilt als Indiz dafür, dass Jesus nicht nur eines Messiasanspruchs beschuldigt wurde, sondern diesen im Sinne des apokalyptischen Menschensohns tatsächlich erhoben haben könnte. (siehe dazu INRI)
Dann hätte Pilatus diesen Anspruch als politischen Herrschaftsanspruch aufgefasst, wie es Joh 18,36ff EU andeutet. Für ihn bestand Jesu Staatsverbrechen also darin, dass er die Herrschaft über die Juden angestrebt und damit das Privileg des römischen Kaisers angegriffen habe: Nur dieser durfte Könige ein- und absetzen. Mit der demonstrativen Hinrichtung des an sich ungefährlichen Messiasanwärters am Passahfest wollte Pilatus demnach die Messiaserwartung aller damaligen Juden treffen und sie von Aufstandsversuchen abschrecken.
Nach Joh 19,31 EU wurden den zwei mit Jesus gekreuzigten Männern, die den Synoptikern zufolge „Aufrührer“ (Zeloten) oder „Übeltäter“ waren, die Beine gebrochen, um ihren Todeskampf abzukürzen, doch Jesus nicht. Das apokryphe Petrusevangelium (14,4) meint, dies habe Jesu Qualen verlängern sollen; für wahrscheinlicher halten Historiker die Annahme, dass Jesus schon gestorben war. Er wäre dann aufgrund der nachlassenden Kraft, sich hochzuziehen, durch Lungenversagen am eigenen Körpergewicht erstickt. Ein Verdursten legt dagegen Mk 15,36f EU nahe, wonach Jesus zwar noch Weinessig verabreicht bekam, um seinen Tod aufzuhalten, aber unmittelbar darauf starb.
Nach den vier kanonischen und einigen apokryphen Evangelien erhielt Joseph von Arimathia, ein „angesehener Ratsherr“, die Erlaubnis, Jesu Leichnam noch am selben Abend vom Kreuz abnehmen und begraben zu dürfen (Mk 15,42-47 EU). Denn das Hängenlassen der Exekutierten über Nacht war Juden nach Dtn 21,23 EU verboten. Da die Sadduzäer Jesus nach Mk 14,64 EU als Gotteslästerer verurteilten, der ohne Namensgrab verscharrt werden musste, wird angenommen, dass Josef von Arimathia zur Fraktion der Pharisäer im Sanhedrin gehörte und dessen Todesurteil gegen Jesus nicht zugestimmt hatte.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=qeezCEiocdY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=xkMbHUv8AGM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=OZixC-Onl2w&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=7qARadNBbVA&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=aX8N-xzj2lc&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=CPB8GqWDld0&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=lloYoeWWLaQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=lloYoeWWLaQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Mn2EYgEI2RA&feature=related

Weltmacht Rom

Römisches Reich, lateinisch Imperium Romanum (die antike staatsrechtliche lateinische Bezeichnung lautete „Senatus Populusque Romanus“ (S.P.Q.R.): „Der Senat und das römische Volk“) bezeichnet das von den Römern, der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. und dem 7. Jahrhundert n. Chr., wobei eine eindeutige Abgrenzung weder zur vorrömischen Epoche noch zum Byzantinischen Reich möglich ist.

Quelle: Wikipdia

 

http://www.youtube.com/watch?v=cKc3ViKwBrU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=0cvqlfkxAGU&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=ZF-VLHqWBeQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=91GpXTjRiog&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=InGQDcRUEiE&feature=related

Imperium Romanum – Teil 1: Kimbern und Teutonen

Die Kimbernkriege bezeichnen die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen dem Römischen Reich einerseits und den germanischen Stämmen der Kimbern, Teutonen und Ambronen andererseits. Letztere hatten zum Ende des 2. Jahrhundert v. Chr. ihre nordeuropäischen Siedlungsräume verlassen und waren nach Süden gezogen. Zwischen 113 und 105 v. Chr. brachten sie den Römern ernsthafte Niederlagen bei, bevor sie schließlich 102 und 101 v. Chr. vernichtend geschlagen wurden.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=7OW9uGyJISQ&playnext=1&list=PLBBDDBCA5A2793887&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=4DlX32AnbJI&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=2h0-4dDZ_Pg&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=VXQIzDEQ5WU&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=6pUTsgoRyn0&hd=1

Imperium Romanum – Teil 2: Spartacus

Spartacus, dt. Spartakus, († 71 v. Chr. in der Römischen Republik der Antike) war ein römischer Sklave und Gladiator. Historische Bedeutung erlangte er als Anführer eines nach ihm benannten Sklavenaufstandes im Römischen Reich der Antike während der späten Römischen Republik.Spartacus entfloh nach einer Rebellion mit 78 anderen Gladiatoren im Jahr 73 v. Chr. aus der Gladiatorenschule des Gaius Cornelius Lentulus Batiatus in Capua und vermochte zahlreiche weitere Sklaven, vor allem aus den landwirtschaftlichen Großbetrieben, den so genannten Latifundien, um sich zu sammeln. Zudem erhielt er auch aus den Reihen der verarmten, landlosen Freien erheblichen Zulauf. Als Anführer der aufständischen Sklaven im dritten Sklavenkrieg (73–71 v. Chr., auch Gladiatorenkrieg oder Spartacus-Aufstand genannt), erzielte er mit seinem (befreiten) Sklavenheer (angeblich bis zu 200.000 Mann) zahlreiche militärische Erfolge gegen die römischen Legionen auf seinem Zug von Süd- nach Oberitalien. Und das, obwohl sich mehrmals einzelne Abteilungen von seinem Heer abspalteten und daraufhin vernichtet wurden. Andere Sklavenführer des Aufstandes waren Crixus und Oenomaus.
Für den größeren Teil seiner Truppen war nun der Weg über die Alpen frei; dennoch wandte sich das Sklavenheer wieder nach Süden, um über Sizilien und später Brundisium per Schiff zu fliehen (die Gründe für diese Änderung sind in der Forschung noch immer umstritten). Beides misslang, da die von Spartacus bezahlten kilikischen Piraten von den Römern bestochen worden waren. Über Brundisium konnte das Sklavenheer nicht mehr entkommen, weil dort bereits der römische Feldherr Lucullus mit seinem Heer gelandet war.
In der Biographie zu M.L.Crassus (Parallelbiographien: Nikias — Crassus) schreibt der römische Geschichtsschreiber Plutarch (sinngemäß): „… Crassus ließ einen Graben ausheben, von einer Meerenge zur anderen, um das Heer des Spartacus einzuschließen, doch dieser durchbrach ihn, in einer stürmischen Nacht. C. schrieb darauf hin an den Senat, man müsse Pompejus und Lucullus herbeirufen, nur so sei der Krieg zu beenden.
Nun wurde Spartacus von drei Seiten eingekreist: Aus dem Osten kam Lucullus, aus dem Westen Crassus und aus dem Norden Pompeius. Der Spartacus-Aufstand endete 71 v. Chr. in der zweiten Schlacht am Silarius zwischen Tarentum (heute: Tarent) und Brundisium (heute: Brindisi) mit der vernichtenden Niederlage gegen die Truppen von Crassus. Spartacus und die meisten seiner Krieger fielen in dieser auch auf römischer Seite sehr verlustreichen Schlacht. Angeblich soll Spartacus versucht haben, Crassus zum Zweikampf zu zwingen. Dabei sei er nach heftiger Gegenwehr umgekommen, als er bereits schwer verwundet war und sein Pferd verloren hatte. Nur etwa 6.000 der befreiten Sklaven überlebten den Kampf und ergaben sich. Crassus nahm grausame Rache, indem er alle Gefangenen entlang der Via Appia kreuzigen ließ. Versprengte Reste der Sklaven hielten sich noch etwa zehn Jahre in Süditalien auf, bis auch sie aufgegriffen und getötet wurden.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=wqgGTOIMIRI&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=fqgxGLQuobM&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=13Vk6-Dq_ms&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=6KmkR0MN_uw&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=DW9yrTMtSNk&hd=1

Imperium Romanum – Teil 3: Julius Caesar

Gaius Iulius Caesar (deutsch: Julius Cäsar; * 13. Juli[1] 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. in Rom) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich an der Zerstörung der Römischen Republik und an ihrer späteren Umwandlung in ein Kaiserreich beteiligt war.Der patrizischen Familie der Julier entstammend, absolvierte er die Ämterlaufbahn und gelangte durch ein Bündnis mit dem reichen Marcus Licinius Crassus und dem erfolgreichen Militär Gnaeus Pompeius Magnus im Jahr 59 v. Chr. zum Konsulat. In den folgenden Jahren ging Caesar als Prokonsul in die nördlichen Provinzen Illyrien und Gallia Cis- und Transalpina, von wo aus er in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. ganz Gallien bis zum Rhein eroberte. Im anschließenden Römischen Bürgerkrieg von 49 bis 45 v. Chr. setzte er sich gegen seinen ehemaligen Verbündeten Pompeius und dessen Anhänger durch und errang die Alleinherrschaft. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Großneffe und Haupterbe Gaius Octavius setzte die Monarchie als neue Staatsform des Römischen Reiches endgültig durch.
Caesars Name wurde zum Bestandteil des Titels aller nachfolgenden Herrscher des römischen Kaiserreichs. In der römischen Spätantike und im Byzantinischen Reich bezeichnete der Titel „Caesar“ einen Mitherrscher oder Thronfolger. In den entlehnten Formen Kaiser und Zar wurde der Name später auch zum Titel der Herrscher des Heiligen Römischen, des Österreichischen, des Deutschen, des Bulgarischen und des Russischen Reiches.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=nYXEZJSnv70&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=ED9D7GCix3w&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=iuMSzhvMLBc&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=WWoGBeV5Rt4&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=wy5Q6ysbDMM&hd=1

Imperium Romanum – Teil 4: Die Varusschlacht

In der Varusschlacht (auch: Schlacht im Teutoburger Wald oder Hermannsschlacht, von römischen Schriftstellern als clades Variana, als „Varusniederlage“ bezeichnet) in der zweiten Hälfte des Jahres 9 n. Chr. erlitten drei römische Legionen samt Hilfstruppen und Tross unter Publius Quinctilius Varus in Germanien eine vernichtende Niederlage gegen ein germanisches Heer unter Führung des Arminius („Hermann“), eines Fürsten der Cherusker.
Die Schlacht, in der ein Achtel des römischen Gesamtheeres vernichtet wurde, leitete das Ende der römischen Bemühungen ein, die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens bis zur Elbe (Fluvius Albis) zu einer Provinz des Römischen Reiches zu machen.
Als Ort der Schlacht wurden und werden verschiedene Stätten in Ostwestfalen, Norddeutschland und in den Niederlanden vermutet. Seit Ende der 1980er Jahre werden archäologische Ausgrabungen in der Fundregion Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land durchgeführt, die den Ort zu einem Favoriten in der Diskussion als Ort der Varusschlacht machten. Allerjüngste Beiträge erhoben jedoch verstärkt Zweifel an der Auffassung, ein Teil der Schlacht habe in Kalkriese stattgefunden. Das Hermannsdenkmal bei Detmold im Teutoburger Wald erinnert an die Varusschlacht.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=PEXQDE0WjcI

httpv://www.youtube.com/watch?v=ZHBJxK9hHXA

httpv://www.youtube.com/watch?v=nNsCSa60Vvk&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=6YU-oLUsBKk&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=JlrcZu4LJns

Imperium Romanum – Teil 5: Invasion Britanniens

Bereits Caesars Erbe Augustus, der Begründer des Prinzipats, soll früh eine Invasion Britanniens geplant haben; sein zweiter Nachfolger Caligula (37 bis 41 n. Chr.) brach eine entsprechende Operation ab, ließ aber einen Leuchtturm am Kanal errichten, um das Übersetzen römischer Truppen zu erleichtern. Die Eroberung Britanniens wurde schließlich im Jahr 43 unter Caligulas Onkel und Nachfolger Claudius in Gang gesetzt. Claudius besaß nur geringes Ansehen und musste sich daher dringend mit militärischen Lorbeeren schmücken, um seine Herrschaft zu sichern. Es bot sich daher an, das alte Projekt einer Eroberung Britanniens wieder aufzunehmen. Mit der Planung und faktischen Durchführung wurde Aulus Plautius beauftragt. Dazu erhielt er den Befehl über insgesamt vier Legionen:

* Legio II Augusta unter dem Befehl Vespasians (der 25 Jahre später selbst Kaiser werden sollte)
* Legio IX Hispana
* Legio XIV Gemina
* Legio XX Valeria Victrix,
‚Seine Streitmacht umfasste somit ca. 20.000 Legionäre, dazu etwa die gleiche Anzahl von Hilfstruppen.
Als Landungspunkt der Invasoren gilt ausschließlich Richborough im heutigen Kent im Südosten Englands; einige Archäologen haben dies jedoch in Frage gestellt und nehmen an, dass ein Teil der römischen Streitkräfte auch noch über andere Routen, zum Beispiel über den Fluss Solent, auf die Insel gekommen ist. Die meisten Hinweise sprechen jedoch eindeutig für Richborough, zumal dort auch die Spuren eines großen Feldlagers aus claudischer Zeit entdeckt wurden. Auch Cassius Dios Beschreibung der Landezone passt gut auf die Topographie des östlichen Kent. Dennoch landete vermutlich eine zweite Armee in Hampshire, um dort die verbündeten Briten unter Verica zu unterstützen.
Der britische Widerstand wurde von den Söhnen des Königs Cunobelin (der Cymbeline in dem gleichnamigen Stück William Shakespeares), Togodumnus und Caratacus organisiert. Ein größeres britisches Aufgebot traf an einer nicht näher bestimmten Furt, die heute im Medway in der Nähe von Rochester vermutet wird, auf die Römer. Es folgte eine zweitägige Schlacht (Schlacht von Medway), in der die Briten bis zur Themse zurückgedrängt werden konnten. Die Römer verfolgten sie danach auch über den Fluss, wodurch die Briten weitere Männer in den Marschen von Essex verloren. Ob die Römer dabei eine schon bestehende Brücke nutzten oder selbst eine bauten, ist unsicher. Man weiß nur, dass eine Abteilung batavischer Hilfstruppen durch den Fluss geschwommen ist.
Bei diesem Treffen fiel einer der britischen Anführer, Togodumnus, was die Briten aber nur noch mehr gegen die Römer aufbrachte. Aufgrund dessen sah sich Aulus Plautius schließlich veranlasst, noch mehr Truppen aus Rom anzufordern. Nach einer Reihe weiterer ergebnisloser Kämpfe, die sich zwei Monate lang hinzogen, traf schließlich Claudius selbst in Britannien ein, um sich persönlich an die Spitze der Armee zu stellen. Inzwischen war es Plautius gelungen, den kaiserlichen Truppen eine sehr günstige Angriffsposition zu verschaffen. Es wird berichtet, dass Claudius auch Kriegselefanten und schwere Waffen mitgebracht hatte, die den Widerstand der Briten schon im Keim ersticken sollten. Unter der nominellen Führung von Claudius belagerten und stürmten die Legionäre schließlich Cunobelinus’ Hauptstadt Camulodunum (Colchester), was nach Ansicht des Plautius aber strategisch nachrangig war und nur zur Hebung der Moral der Truppen diente. Zudem war die Plünderung der Stadt natürlich geeignet, Claudius‘ Ruhm zu mehren.
Nach einer anschließenden vernichtenden Niederlage musste Caratacus in die walisischen Berge fliehen und versuchte, den Kampf von dort aus fortzusetzen. Im Südosten konnten elf Stämme unterworfen werden, und die römische Armee bereitete sich darauf vor, weitere Gebiete im Westen und Norden der Insel zu okkupieren. Verwaltungsmittelpunkt der neuen Provinz, die wohl 49 n. Chr. offiziell eingerichtet wurde, wurde zunächst Camulodunum, wo auch ein Tempel zu Ehren des Kaisers errichtet wurde. Die Stadt wurde zu einer römischen Colonia erhoben. Claudius selbst blieb nur kurz auf der Insel und kehrte rasch wieder nach Rom zurück, um seinen Triumph über die Briten zu feiern. Er hatte sein Hauptziel erreicht und konnte sich als siegreicher Feldherr feiern lassen; er ließ aber auch Plautius, dem wahren Sieger, angemessene Ehrungen zukommen.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=6UNa9opjLHA&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=AJUqWM-wc_w&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=yfSBQRk3Y_8&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=VTxfNreArfk&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=6mmoj32dAPo&hd=1

Imperium Romanum – Teil 6: Die Dakerkriege

Als Dakerkriege werden mehrere militärische Konflikte zwischen dem Volk der Daker und dem expandierenden Römischen Reich unter den Kaisern Domitian (81-96) und Trajan (98-117) bezeichnet. Sie endeten mit der Annexion Dakiens durch die Römer. Die Daker lebten in den Karpaten im Gebiet des heutigen Rumänien.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=UOSVTXcFbCo&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=AswWmiEhIdI&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=janZvAXm18Q&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=KrfqrqUEMn8&hd=1

httpv://www.youtube.com/watch?v=B7XRdqtOMrU&hd=1

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