Mesopotamien – Wiegen der Zivilisation

Mesopotamien (griechisch Μεσοποταμία Mesopotamia; aramäisch ܒܝܬܢܗܪܝܢ Beth Nahrin; kurdisch Mezopotamya; arabisch ‏بلاد مابين النهرين‎ Bilād mā bain an-Nahrain), auch Zweistromland, bezeichnet die Kulturlandschaft in Vorderasien, die durch die großen Flusssysteme des Euphrat und Tigris beeinflusst wird. Zusammen mit Anatolien, der Levante im engeren Sinne und dem Industal gehört es zu den wichtigen kulturellen Entwicklungszentren des Alten Orients. Mit ersterer bildet es einen großen Teil des so genannten Fruchtbaren Halbmonds, in welchem sich Menschen erstmals dauerhaft niederließen und Ackerbau sowie Viehzucht betrieben. Während sich dieser Prozess vor allem auch am nördlichsten Rand Mesopotamiens vollzog, entwickelte sich in seinem Süden mit den Sumerern die erste Hochkultur der Menschheitsgeschichte. Ihnen folgten die Babylonier, Assyrer und Aramäer, bevor mit den Persern erstmals eine außerhalb Mesopotamiens entstandene Kultur dauerhafte Kontrolle über die Region erlangte. Auf die Perser folgten die Makedonier, Araber und Osmanen. Das vor allem in seiner Wasserverfügbarkeit höchst unterschiedliche Land bot den dort lebenden Menschen zu allen Zeiten höchst unterschiedliche Siedlungsvoraussetzungen, die massiven Einfluss auf die historische Entwicklung nahmen.

Quelle: Wikipedia

 

SYRIEN:Damaskus und Südsyrien Dokumentation

Damaskus [daˈmaskʊs] (arabisch ‏دمشق‎ Dimaschq, DMG Dimašq; franz.: Damas [daˈmas]; in phönizischer Umschrift ohne Vokale: dmšq) ist die Hauptstadt von Syrien und des Gouvernorats Rif Dimaschq (Umgebung von Damaskus). Die Stadt hat offiziell 1.580.909 Einwohner, in der Agglomeration leben offiziell 2.552.003 Menschen (Stand jeweils 1. Januar 2006). Inoffizielle Schätzungen gehen oft von einer wesentlich höheren Einwohnerzahl aus. Die Hauptstadt bildet ein eigenständiges Gouvernorat. Es wird von einem Gouverneur regiert, der vom Innenminister ernannt wird.
Damaskus ist eine der ältesten kontinuierlich bewohnten Städte der Welt sowie ein kulturelles und religiöses Zentrum des Orients. In Syrien selbst wird Damaskus häufig ‏الشام‎ / aš-Šām genannt; in der restlichen arabischen Welt wird dieser Name oft für das Land Syrien verwendet. Historisch steht er sogar noch für ein größeres Gebiet, nämlich für die gesamte Levante.

Quelle: Wikipedia





Türkei – Brücke zum Morgenland

Begegnungen zwischen Orient und Okzident
Die Türkei ist unser Tor zum Orient, die Brücke zwischen Europa und Asien. Hier formten Naturgewalten weltberühmte Landschaften. Hier treffen die Tierwelten dreier Kontinente aufeinander. Und ein sensationeller Fund belegt: Anatolien war einst die Wiege unserer europäischen Kultur.
Die Türkei ist ein Schmelztiegel der Kulturen. Hier verortete Homer seinen Trojanischen Krieg. Hier erblühte einst Byzanz, die östliche Metropole im Christenreich.
Viele Völker haben in den etwa elf Jahrtausenden Menschheitsgeschichte hier gelebt, von den Steinzeitjägern über die Hethiter, die alten Griechen und Römer bis zu den Osmanen, die im 15. Jahrhundert die letzte Bastion des Byzantinischen Reiches einnahmen: Aus Konstantinopel wurde Istanbul – die einzige Stadt weltweit, die auf zwei Kontinenten liegt. In der Hagia Sophia, der ehemals größten christlichen Kirche der Welt, trafen die Weltreligionen aufeinander.
Das Wahrzeichen für den Übergang zwischen Orient und Okzident ist der Bosporus, die Wasserstraße zwischen Schwarzem Meer und Mittelmeer. Er ist Verbindung und Barriere zugleich und bis heute die gefährlichste Wasserstraße der Welt. So lange gibt es ihn aber noch gar nicht, denn einst verband eine Landbrücke die Kontinente. Wie es dazu kommen konnte, dass sich die Wassermassen ihren Weg ins Schwarze Meer bahnten, ist ein packender Forschungskrimi.

http://www.youtube.com/watch?v=2tLrMH1BHCk&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Wv11fAUOqtw&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=K3qte0NFuwM&feature=related

Mit offenen Karten – Mongolei

Die Mongolei (mongolisch Монгол Улс/Mongol Uls, wörtlich: „Mongolischer Staat“), zwischen Zentral- Nord- und Ostasien gelegen, ist nach Kasachstan der flächenmäßig zweitgrößte Binnenstaat der Welt. Sie hat nur zwei Nachbarn, Russland im Norden und die Volksrepublik China im Süden. Das Land, viereinhalb Mal so groß wie Deutschland, wird nur von etwa 3 Millionen Einwohnern bewohnt und ist somit der am dünnsten besiedelte unabhängige Staat der Welt. Das Land ist aufgrund seiner Bodenbeschaffenheit und seines Klimas kaum für Ackerbau geeignet, hauptsächlich wird nomadische Viehwirtschaft betrieben. Seine größte Stadt ist die Hauptstadt Ulaanbaatar, in der ein Drittel der ganzen Landesbevölkerung wohnt.
Das Territorium der heutigen Mongolei wurde, seit es besiedelt ist, von Nomaden beherrscht, die zeitweise Reiche gründeten, wie die Xiongnu oder die Xianbei. Im Jahre 1206 gelang es Dschingis Khan, die heterogenen Völker zu vereinigen und das Mongolische Reich zu gründen, das sich am Höhepunkt seiner Macht nach dem sogenannten Mongolensturm bis Europa erstreckte und das größte zusammenhängende Reich der Geschichte darstellt. Die Mongolen übernahmen auch die Herrschaft in China, wo sie die Yuan-Dynastie etablierten. Nach dem Zusammenbruch ihres Reiches verlegten sich die Mongolen wieder auf ihr traditionelles nomadisches Dasein mit gelegentlichen Raubzügen nach China. Ab dem 16. Jahrhundert kam das Land unter den Einfluss des Buddhismus, etwas später wurde der Großteil der Mongolei durch die Qing-Dynastie beherrscht. Nach deren Zusammenbruch erlangte die Mongolei mit russischer und später sowjetischer Hilfe die Unabhängigkeit, 1924 wurde die Mongolische Volksrepublik als zweiter kommunistischer Staat der Geschichte proklamiert. In der Folge machte das Land eine Entwicklung parallel zur Sowjetunion durch. Nach den Revolutionen im Jahr 1989 in Osteuropa kam es auch in der Mongolei zu politischen Änderungen; 1992 wurde eine neue, demokratische Verfassung angenommen und die Marktwirtschaft eingeführt. Der Übergang von Plan- zu Marktwirtschaft war von vielen Problemen begleitet und auch heute lebt, trotz starken Wirtschaftswachstums, etwa ein Drittel der Bevölkerung in Armut.
Die Mongolei ist nicht zu verwechseln mit dem in der Volksrepublik China gelegenen Autonomen Gebiet Innere Mongolei. Zur genaueren Unterscheidung wird die Mongolei gelegentlich auch als Äußere Mongolei bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=_WjdAV2mDAc&feature=related

Mit offenen Karten – Kasachstan – Tigerstaat Zentralasiens?

Kasachstan (kasachisch Қазақстан/Qasaqstan, russisch Казахстан/Kasachstan und in der neuen kasachischen Lateinschrift Qazaqstan) ist ein Staat in Zentralasien und zum Teil in Osteuropa, der zwischen dem Kaspischen Meer im Westen und dem Altai im Osten liegt. Die einzige Landesgrenze im Norden ist jene zu Russland. Im Süden grenzt Kasachstan an die Staaten Turkmenistan, Usbekistan und Kirgisistan und im Südosten an die Volksrepublik China. Gemessen an der Fläche ist Kasachstan der neuntgrößte Staat der Erde, der sich überwiegend in Zentralasien, aber zu einem kleinen Teil von circa 5,4 Prozent der Landesfläche auch im äußersten Osteuropa befindet.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=diUdZCnQv8w&feature=related

Mit offenen Karten – Aserbaidschan

Aserbaidschan (aserbaidschanisch Azərbaycan) ist ein Binnenstaat in Vorderasien zwischen dem Kaspischen Meer und dem Kaukasus. Das heutige Staatsgebiet entspricht dem nördlichen Teil der historischen Region Aserbaidschan, deren südlicher Abschnitt eine iranische Provinz bildet. Aserbaidschan grenzt im Norden an Russland (Dagestan), im Nordwesten an Georgien, im Süden an Iran und im Westen an Armenien sowie – über die Exklave Nachitschewan – an die Türkei. Die Exklave und autonome Republik Nachitschewan wird durch einen armenischen Gebietsstreifen vom aserbaidschanischen Kernland getrennt. Nachitschewan grenzt im Westen an die Türkei, im Süden an den Iran und im Osten an Armenien. Die Hauptstadt von Aserbaidschan ist Baku (aserbaidschanisch Bakı) und ist eine bedeutende Hafenstadt am Kaspischen Meer. Die Gesamtfläche des Landes beträgt 86.600 Quadratkilometer.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=A9ONd9JMNoE&feature=related

Mit offenen Karten – Georgien

Georgien (georgisch საქართველო – sakartwelo; nach der russischen Bezeichnung Грузия (Grusija) früher auch Grusien oder Grusinien genannt) ist ein Staat in Vorderasien. Er liegt in Transkaukasien, östlich des Schwarzen Meeres und südlich des Großen Kaukasus. Im Norden wird er von Russland, im Süden von der Türkei und Armenien, im Osten von Aserbaidschan begrenzt. Die an der Grenze zu Russland gelegenen Konfliktzonen Abchasien und Südossetien stehen nicht unter Kontrolle der georgischen Regierung.

Das Land liegt an einer Nahtstelle Eurasiens.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=eBtpRiifoI0&feature=related

Mit offenen Karten-Kurdistan

Als Kurdistan bezeichnet man ein nicht genau begrenztes Gebiet in Vorderasien, das als historisches Siedlungsgebiet von Kurden konzipiert wird. Die Staaten, über die sich dieses Gebiet erstreckt, vermeiden zumeist die Bezeichnung Kurdistan oder verbieten den Gebrauch des Begriffes sogar.[1] Kurdische Nationalisten fördern dagegen seinen Gebrauch. Das gesamte kurdische Siedlungsgebiet umfasst je nach Definition 490.000 bis 530.000 km²[2] und verteilt sich auf die Staaten Türkei, Irak, Iran und Syrien. Das Gebiet wird geographisch in drei verschiedene Teile geteilt, in Nord-, Ost- und Südkurdistan. In diesen Gebiet leben neben Kurden jedoch auch Araber, Perser, Aserbaidschaner, Türken, Turkmenen, Armenier und Assyrer.

Quelle: Wikipedia

 

http://www.youtube.com/watch?v=p73FdrQb7so&feature=related

Mit offenen Karten – Das Osmanische Reich

Osmanisches Reich (auch Ottomanisches oder Türkisches Reich; osm. ‏دولتْ علیّه عثمانیّه‎ Devlet-i Alîye-i Osmânîye, türk. Osmanlı İmparatorluğu) ist die Bezeichnung für das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1923. In Europa wurde das Land als „Türkei“ oder „Türkisches Reich“ bezeichnet. Anatolien wurde in lateinischen Werken nach der Landnahme der türkischen Seldschuken bereits seit dem 12. Jahrhundert als „Turchia“ („Türkei“) bezeichnet.
Das Osmanische Reich ging aus den Resten des Sultanats der Rum-Seldschuken hervor und war mehrere Jahrhunderte lang die entscheidende Macht in Kleinasien, im Nahen Osten, auf dem Balkan, in Nordafrika und auf der Krim. Hauptstadt war seit 1453 Kostantiniyye/Istanbul. Im Laufe des 18. und vor allem im 19. Jahrhundert wurden die Osmanen in Auseinandersetzungen mit den europäischen Mächten sowie durch diverse Aufstände anderer Nationen, welche unter osmanischer Herrschaft lebten, nach Kleinasien und in den Nahen Osten zurückgedrängt. Nachdem das Osmanische Reich in den Nachfolgewirren des verlorenen Ersten Weltkriegs untergegangen war, wurde 1923 als Nachfolgestaat die Republik Türkei gegründet.
Die osmanischen Sultane waren sunnitische Muslime und folgten der hanafitischen Rechtsschule. Seit 1517 stellten sie auch die Kalifen.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=Ex9pBGSEFMg&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=0UpMBRxRjOE&feature=related

Byzanz – Das Goldene Reich am Bosporus

Das Byzantinische Reich (griechisch Βυζαντινή Αυτοκρατορία, offiziell stets Βασιλεία τῶν Ῥωμαίων [„Kaiserreich der Römer“], zeitgenössische Kurzbezeichnung Romania/ Ῥωμανία), verkürzt auch nur Byzanz (griechisch Βυζάντιο[ν]) oder, aufgrund der historischen Herkunft, das Oströmische Reich, war ein Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum. Es entstand in der Spätantike nach der Reichsteilung von 395 aus der östlichen Hälfte des Römischen Reiches und endete mit der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen im Jahre 1453. Das Reich erstreckte sich anfangs bis zur arabischen Halbinsel und nach Nordafrika bis zum Atlantik, war aber seit dem 7. Jahrhundert weitgehend auf Kleinasien und Südosteuropa beschränkt und wurde von der Hauptstadt Konstantinopel (dem heutigen Istanbul, das auch Byzanz genannt wurde) aus regiert. Der bekannte Byzantinist Georg Ostrogorsky charakterisierte das Byzantinische Reich als eine Mischung aus römischem Staatswesen, griechischer Kultur und christlichem Glauben.
Die von der Hauptstadt abgeleitete Bezeichnung Byzantinisches Reich ist nur in der modernen Forschung üblich, wurde aber nicht von den damaligen Zeitgenossen benutzt, die statt von „Byzantinern“ weiterhin von „Römern“ (in der modernen Forschung wiedergegeben als „Rhomäer“) oder (im lateinischen Westen) von „Griechen“ sprachen.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=hwlJUHQwGH4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=xv_QGDXg6To&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=7VGdUpz1_Pk&feature=related

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