Das Osmanische Reich – Fatih Sultan Mehmet

Osmanisches Reich (auch Ottomanisches oder Türkisches Reich; osm. ‏دولتْ علیّه عثمانیّه‎ Devlet-i Alîye-i Osmânîye, türk. Osmanlı İmparatorluğu) ist die Bezeichnung für das Reich der Dynastie der Osmanen von ca. 1299 bis 1923. In Europa wurde das Land als „Türkei“ oder „Türkisches Reich“ bezeichnet. Anatolien wurde in lateinischen Werken nach der Landnahme der türkischen Seldschuken bereits seit dem 12. Jahrhundert als „Turchia“ („Türkei“) bezeichnet.
Das Osmanische Reich ging aus den Resten des Sultanats der Rum-Seldschuken hervor und war mehrere Jahrhunderte lang die entscheidende Macht in Kleinasien, im Nahen Osten, auf dem Balkan, in Nordafrika und auf der Krim. Hauptstadt war seit 1453 Kostantiniyye/Istanbul. Im Laufe des 18. und vor allem im 19. Jahrhundert wurden die Osmanen in Auseinandersetzungen mit den europäischen Mächten sowie durch diverse Aufstände anderer Nationen, welche unter osmanischer Herrschaft lebten, nach Kleinasien und in den Nahen Osten zurückgedrängt. Nachdem das Osmanische Reich in den Nachfolgewirren des verlorenen Ersten Weltkriegs untergegangen war, wurde 1923 als Nachfolgestaat die Republik Türkei gegründet.
Die osmanischen Sultane waren sunnitische Muslime und folgten der hanafitischen Rechtsschule. Seit 1517 stellten sie auch die Kalifen.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=hao3Ps6LIn0&feature=related
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http://www.youtube.com/watch?v=nR5c-0sl2yg&feature=related
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http://www.youtube.com/watch?v=O1neyLk0kgY&feature=related

Mariazeller Land – Geheimnisvolle Bergwelt zwischen Ötscherland und Hochschwab

Das Mariazellerland liegt in einem Tal in der Obersteiermark nahe der niederösterreichischen Grenze. Hauptort ist Mariazell, der mit Abstand wichtigste Wallfahrtsort Österreichs.

Im 6. Jahrhundert n. Chr. nahmen Slawen von dem Land Besitz. 1025 machte Kaiser Konrad II. seiner Schwägerin Beatrix Teile der Grafschaft im Mürztal zum Geschenk. Bei der Schenkung handelte es sich um 100 Huben, zu denen auch das Gebiet des späteren Marktes Mariazell gehörte. Langjährige Streitprozesse endeten im Jahr 1151 zugunsten des Stiftes St. Lambrecht. Es dürfte schon kurz darauf zur Teilung des Pfarrgebietes Mariazell und der Herrschaft Aflenz gekommen sein. Der 21. Dezember 1157 gilt traditionellerweise als Gründungstag von Mariazell. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der heute mit Abstand wichtigste Wallfahrtsort Österreichs. Mariazell war schon im 19. Jahrhundert einer der am stärksten besuchten Fremdenverkehrsorte Österreich-Ungarns. Am 2. Mai 1907 nahm der Personenverkehr auf der Mariazellerbahn bis Mariazell den Betrieb auf

Quelle: Wikipedia

 

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Armenien – Ein kleines Land mit großer Vergangenheit?

Armenien (armenisch Հայաստան/Hajastan) ist ein Binnenstaat im Kaukasus (Vorderasien). Es liegt im Bergland zwischen Georgien, Aserbaidschan, dem Iran und der Türkei. Das Land entspricht dem nordöstlichen Teil des ehemals viel größeren armenischen Siedlungsgebiets (siehe Armenistan) und erlangte mit Auflösung der UdSSR 1991 seine Unabhängigkeit.Armenien liegt am Übergang zwischen Kleinasien und (dem aus europäischer Sicht so benannten) Transkaukasien, zwischen 38° 51′ und 41° 16′ nördlicher geographische Breite sowie 43° 29′ und 46° 37′ östlicher geographische Länge. Der heutige Staat umfasst ein Gebiet von 29.800 Quadratkilometern im Nordosten des Armenischen Hochlands und am Südrand des Kleinen Kaukasus.
Die Landesfläche Armeniens ist etwa so groß wie die des deutschen Bundeslandes Brandenburg. Es grenzt im Norden an Georgien, im Osten an Aserbaidschan, im Südosten an den Iran, im Süden an die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan und von Südwesten bis Westen an die Türkei. Die heutige Bevölkerungszahl beträgt etwa drei Millionen.
Armenien ist ein sehr ausgeprägtes Gebirgsland – denn 90 % der Landesfläche liegen mehr als 1.000 Meter über dem Meeresspiegel, die mittlere Höhe beträgt sogar 1.800 Meter. Von Norden her erstrecken sich die über 3.000 Meter hohen Ausläufer des Kleinen Kaukasus. Die höchste Erhebung ist der erloschene Vulkan Aragaz (4.090 Meter) (unweit des biblischen Ararat), der tiefste Punkt liegt rund 380 Meter hoch am Fluss Aras an der Grenze zum Iran und zu Aserbaidschan. Das Gebiet liegt in einem Faltengebirge – es entstand und verändert sich nach wie vor durch den Zusammenstoß der Eurasischen Platte mit der Arabischen Platte – und ist dementsprechend stark erdbebengefährdet (siehe auch Störungslinie). Das Gestein ist oft vulkanischen Ursprungs. Unter den nachgewiesenen Bodenschätzen sind verschiedene Kupferoxide am wichtigsten, die als Nebenprodukt Molybdän, Eisen und Gold enthalten, außerdem Uran, verschiedene Halbmetalle, Schmucksteine und Gesteinsarten wie Tuff, Basalt, Marmor u. a. Hinzu kommen Mineralwasserquellen, deren Wasser für Heilzwecke und im Alltagsgebrauch Verwendung findet.
Der größte See Armeniens ist der östlich von Jerewan etwa 1.900 Meter hoch gelegene Sewansee mit einer Fläche von derzeit ungefähr 940 Quadratkilometern. Durch Wasserentnahme ist seine Fläche stark zurückgegangen (1984: 1.262 Quadratkilometer). Die längsten Flüsse Armeniens sind Aras, Worotan, Kasach, Hrasdan und Debed.

Quelle: Wkipedia

 

Schätze der Welt – Moskau Kreml und Roter Platz

Moskau (russ. Москва́ Zum Anhören bitte klicken! [mɐˈskva], Moskwa) ist die Hauptstadt der Russischen Föderation und mit rund 10,6 Millionen Einwohnern (2010)[1] in der Stadt und 14,6 Millionen (2007)[2] in der Agglomeration die größte Stadt und Agglomeration Europas.
Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes mit Hochschulen und Fachschulen sowie zahlreichen Kirchen, Theatern, Museen, Galerien und dem 540 Meter hohen Ostankino-Turm. Moskau ist Sitz der Russisch-Orthodoxen Kirche: Der Patriarch residiert im Danilow-Kloster, das größte russisch-orthodoxe Kirchengebäude ist die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale. Es gibt im Stadtgebiet von Moskau über 600 Kirchen. Seit dem 16. Jahrhundert wird Moskau auch als Drittes Rom bezeichnet. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs erhielt Moskau die Auszeichnung einer „Heldenstadt“.
Der Kreml und der Rote Platz im Zentrum Moskaus stehen seit 1990 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes. Mit acht Fernbahnhöfen, drei internationalen Flughäfen und drei Binnenhäfen ist die Stadt wichtigster Verkehrsknoten und größte Industriestadt Russlands.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=JpyQxyX1f0g&hd=1

Schätze der Welt – Griechenland Delphi

Delphi (griechisch Δελφοί (m. pl.), altgriechisch Delphoí ausgesprochen) war eine Stadt im antiken Griechenland, die vor allem für ihr Orakel bekannt war. Heute gehören die Ausgrabungen von Delphi zur Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.
Westlich der Ruinen des antiken Delphi befindet sich die moderne Kleinstadt Delfi.Der Name Delphi leitet sich vom griechischen Wort δελφύς (delphys) für „Gebärmutter“ ab und weist auf eine alte Verehrung der Erdgöttin Gaia hin. Ab dem 8. Jahrhundert v. Chr. setzte sich die Verehrung des Apollon durch und das Orakel entwickelte sich. Nach der geflügelten Schlange Python, die Apollon dem Mythos zufolge hier getötet haben soll, war Delphi auch unter dem Namen Pytho bekannt.
Zunächst stand Delphi unter der Vorherrschaft von Kirrha, einer Stadt an der Mündung des Pleistos. Im Ersten Heiligen Krieg (600–590 v. Chr.) unterlag Kirrha einem Bündnis von Thessalern, Sikyonern und Athenern und Delphi gelangte unter die Kontrolle der Amphiktyonen, die bis zur makedonischen Eroberung im 4. Jahrhundert v. Chr. andauerte. Auch in römischer Zeit blieb das Heiligtum bis zum Verbot der heidnischen Kulte durch Kaiser Theodosius I. im Jahr 394 n. Chr. eine vielbesuchte Pilgerstätte.
Im Mittelalter entstand über den Ruinen das Dorf Kastri. 1892 begannen französische Archäologen mit den Ausgrabungen der antiken Ruinen, in deren Verlauf die Bewohner von Kastri an die Stelle des modernen Delphi (Delfi) umgesiedelt wurden.

Quelle: Wikipedia

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Schätze der Welt – Griechenland Athen Akropolis

Die Akropolis (altgr. ἡ Ἀκρόπολις τῶν Ἀθηνῶν – hē Akrópolis tôn Atʰēnôn; neugr. η Ακρόπολη της Αθήνας, i Akrópoli tis Aθínas, das heißt „Die Oberstadt von Athen“) in Athen ist sicherlich die bekannteste Vertreterin der als Akropolis bezeichneten Stadtfestungen des antiken Griechenland, weshalb meist, wenn von „der Akropolis“ die Rede ist, die Athener Akropolis mit ihren bemerkenswerten Gebäuden gemeint ist. Den ältesten Teil der Stadt Athen ließ Perikles nach der Zerstörung durch die Perser unter Leitung des berühmten Bildhauers Phidias von den Architekten Iktinos und Kallikrates sowie Mnesikles neu bebauen.
Auf einem flachen, 156 Meter hohen Felsen stehen die zwischen 467 v. Chr. und 406 v. Chr. erbauten Propyläen, das Erechtheion, der Niketempel und der Parthenon-Tempel, in dem eine Statue der Göttin Athene gestanden haben soll. Eine Kopie derselben steht im Akropolis-Museum in Athen.
Die Akropolis in Athen ist seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Nach Theodor Heuss ist die Akropolis neben Golgota und dem Kapitol einer der Hügel, auf denen Europa gründet. Der griechische Staat hat aus dem selben Grund die Akropolis mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.

Quelle: Wikipedia

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Schätze der Welt – Syrien Palmyra

Die antike Oasenstadt Palmyra, arabisch ‏تدمر‎ Tadmur, wie auch die heutige Stadt neben den Ruinen heißt, lag an einer wichtigen Karawanenstraße in Syrien, auf halber Strecke von Damaskus über die römische Oase Al-Dumair und weiter über das Kastell Resafa bis zum Euphrat. Mitten in der syrischen Wüste gelegen, im Westen von schroffen Felsbergen begrenzt, spenden zwei Quellen Wasser, mit dem die Palmengärten im Süden und Osten der modernen Stadt bewässert werden. Das Wort Tadmor hat einen altsemitischen Ursprung und bedeutet Palmenstadt, Palmyra hieß die Stadt in der römischen Zeit.
Die Stadt stand seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. unter römischer Hoheit. Kaiser Caracalla erhob sie zur Kolonie, und da die Stadt von ihrer Anbindung an die Seidenstraße profitieren konnte, gelangte sie rasch zu großem Reichtum. Offenbar stellte sie auch eine eigene Miliz auf, die im dritten Jahrhundert von Bedeutung werden sollte, als die persischen Sassaniden den römischen Orient angriffen und dabei 260 sogar Kaiser Valerian gefangennehmen konnten (siehe Reichskrise des 3. Jahrhunderts). Angesichts dieser Krise entwickelte Palmyra, das zunächst wohl vergeblich eine Verständigung mit den Persern gesucht hatte, eine enorme Aktivität.
Nach dem Sieg der Sassaniden über die römischen Truppen in der Schlacht von Edessa versuchten die Palmyrener eine Annäherung an die Perser, um der Plünderung zu entgehen. Nach Ablehnung durch den persischen König Schapur I. griff der palmyrenische Fürst Septimius Odaenathus die Perser überraschend an und konnte große Teile der Kriegsbeute zurückgewinnen. Damit machte er die Stadt zu einem wichtigen Machtfaktor in der Region und faktisch unabhängig. Nachdem Odaenathus 261 den Usurpator Quietus besiegt hatte, ernannte ihn Kaiser Gallienus zum corrector totius Orientis und damit faktisch zu seinem Stellvertreter in dieser Region. Zwischen 262 und 266 eroberten die palmyrenischen Truppen unter Odaenathus große Teile Mesopotamiens von den Persern zurück. Die Spannungen mit Rom blieben zunächst begrenzt. Nach seiner Ermordung setzte seine Gattin Zenobia die Politik des Odaenathus zunächst fort, doch waren die Römer offenbar nicht bereit, die Sonderstellung des Vaters auf Odaenaths Sohn zu übertragen. Zenobia übernahm im Namen ihres Sohnes Vaballathus die Herrschaft über Syrien und besetzte 270 auch die reiche römische Provinz Ägypten. Als der römische Kaiser Aurelian 272 Palmyra angriff, ließ Zenobia ihren Sohn ebenfalls zum Kaiser ausrufen und nahm selbst den Titel einer Augusta an. Aurelian besiegte bei Immae in der Nähe von Antiochia und Emesa die palmyrenischen Truppen und führte Zenobia als Gefangene nach Rom. Während der römischen Besetzung erhob sich die Bevölkerung Palmyras, die zunächst milde behandelt worden war, kurz danach unter Septimius Antiochus zum zweiten Aufstand. Nach dessen Niederschlagung wurde Palmyra zerstört.
Kaiser Diokletian ließ die Stadt sehr viel kleiner wieder aufbauen und errichtete hier ein Militärlager. Auch das Christentum erreichte Palmyra, und die Stadt wurde im 4. Jahrhundert Bischofssitz. Als Kirche diente der alte Baal-Tempel. 527 ließ Kaiser Justinian I. Palmyra erneut stark befestigen und stationierte hier den dux von Emesa mit römischen Truppen (Johannes Malalas 18,2). Doch die Zeit der Blüte war vorbei. Im Jahr 634 gelangte mit den Arabern der Islam nach Palmyra, nach 636 ging sie endgültig aus römischer Hand in jene der Moslems über, die nahe der Stadt eine Bergfestung anlegten.
1751 besuchte eine englische Expedition die Ruinenstadt und fertigte sorgfältige Bauaufnahmen der am besten erhaltenen antiken Ruinen an. Nachdem sie 1753 in einem monumentalen Tafelwerk publiziert worden waren, erhielten sie erheblichen Einfluss auf die Entwicklung der klassizistischen Architektur in Europa.
Die Stadt ist touristisch erschlossen, und Zeugnisse palmyrenischer Baukunst können besichtigt werden. Seit 1980 ist das Ruinengelände UNESCO-Weltkulturerbe.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=Rru9npO6Dlc&hd=1

Wunderwelt der Türkei – Kappadokien

Kappadokien (türkisch Kapadokya, griechisch Καππαδοκία, dt. auch Kappadozien) ist eine Landschaft in Zentralanatolien in der Türkei.
Das Gebiet, das als Kappadokien bezeichnet wird, umfasst heutzutage hauptsächlich die Provinzen Nevşehir, Niğde, Aksaray, Kırşehir und Kayseri. Einer der bekanntesten Orte ist Göreme mit seinen aus dem weichen Tuff herausgehauenen Höhlenkirchen. Göreme gilt als das Zentrum Kappadokiens, der dort befindliche einzigartige Komplex aus Felsformationen wurde von der Unesco 1985 zum Weltkulturerbe  ernannt. Eine weitere Besonderheit sind eine Vielzahl unterirdischer Städte, deren bekannteste Kaymaklı und Derinkuyu  sind, die von Archäologen seit den 1960er Jahren freigelegt wurden. Weitere sehr bekannte Städte sind Ürgüp und Avanos.

Quelle: Wikipedia




Schätze der Welt – Türkei Göreme

Göreme ist ein Ort in Kappadokien in der Provinz Nevşehir in der Türkei. Der Ort hieß in byzantinischer Zeit Matiana, dann Avcılar, bis er in den 1980er Jahren aus touristischen Gründen in Göreme, die türkisierte Form des ursprünglichen Namens Korama.
Der Ort ist Zentrum des Nationalparks Göreme, der zusammen mit anderen Felsendenkmalen von Kappadokien seit 1985 zum Weltkultur- und Naturerbe gehört. Geprägt wird die Landschaft um Göreme durch markante Tuffsteinformationen, die teilweise ausgehöhlt sind, die so genannten Feenkamine (engl. fairy chimney, türk. peri bacaları), für die diese Region vor allem touristisch bekannt ist.
Tuffgestein unterschiedlicher Härte bildet die Basis für diese Landschaft: Vulkanausbrüche und Wasserläufe formten im Laufe mehrerer Millionen Jahre die typischen Gebilde heraus, die man heute kennt.
Die ersten Christen nutzten sie, um in Abgeschiedenheit ein andächtiges Leben führen zu können, aber vor allem als Versteck vor ihren Feinden (Perser, Römer, Araber, Mongolen…). Sie legten nicht nur Kirchen und Kapellen an, die ins Gestein gearbeitet wurden, sondern ganze Wohnanlagen für mehrere tausend Menschen: Zum Teil bis zu zehn Stockwerke tief, ermöglichten sie mit Einrichtungen wie Küchen, Lager, Schlafräume und sogar Tierställe und Leichenhallen samt Lüftungsschächten einigermaßen komfortable Lebensumstände.
Ein weiterer Vorteil bot das Wohnen in Tuffgestein bezüglich der Witterung: Im Sommer hält es kühl, im Winter kühlt es nicht so stark aus. Die Gänge konnten gegebenenfalls mit großen mühlsteinartigen Steinen versperrt werden. Man vermutet bis zu 100 Anlagen, die auch miteinander verbunden sein sollen. Derinkuyu ist die größte der touristisch erschlossenen Anlagen und beherbergte wohl um die 10.000 Menschen.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=44J7tyCAMP0&hd=1

Wilde Türkei – Vom Bosporus zum Mittelmeer

Die Türkei ist ein Land zwischen zwei Meeren und zwei Kontinenten, Nahtstelle zwischen Ost und West, zwischen Orient und Okzident. Die Tierwelt ist sowohl europäisch als auch asiatisch geprägt.
Doch die Türkei ist nicht nur ein Land der wilden Tiere: Völker aus Ost und West kamen, um hier zu siedeln. Die steilen Hänge des Taurus sind das Revier der Bezoarziegen. Mit sicherem Tritt erklimmen die Wildziegen selbst die höchsten Gipfel. Sie sind die Vorfahren unserer Hausziegen. Im Taurus kreuzen sich ihre Wege noch heute, wenn die Nomadenfamilien ihre Herden auf die Sommerweiden ins Hochland führen. Im Herbst, wenn es in den Bergen kalt und ungemütlich wird, ziehen die Wanderhirten an die Mittelmeerküste. Dort, ganz im Westen der Türkei, beginnt nun die Saison der Kamelkämpfe: Wohlhabende Kamelhalter lassen ihre stärksten Bullen gegeneinander antreten – ein unblutiger Ringkampf und vor allem ein großes Spektakel.
Der Westen der Türkei ist eine Region der Kontraste: Mit zehn Millionen Einwohnern bildet Istanbul das Kultur- und Wirtschaftszentrum des Landes und ist gleichzeitig die Bühne für eine einzigartige Tierwanderung. Jeden Frühling und Herbst passieren Hunderttausende von Zugvögeln den Bosporus.
Die zweiteilige Dokumentation gibt erstmals einen Einblick in die vielfältige Natur der Türkei und führt in kaum bekannte Landschaften, aber auch zu weltberühmten Orten wie den Sinterterrassen von Pamukkale, den aus römischer Zeit stammenden Ruinen von Milet oder der antiken griechischen Metropole Priene. Der erste Teil ist eine bildgewaltige Reise durch den Westen der Türkei – zu Wildziegen und Schildkröten, Orchideen und Anemonen, Goldschakalen und Dromedaren.

 





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