Göbekli Tepe

Göbekli Tepe (dt. ‚Hügel mit Nabel‘) ist ein vor ca. 11.500 Jahren errichtetes Bergheiligtum, bei dem es sich um die derzeit älteste bekannte Tempelanlage der Welt handelt. Die Anlage befindet sich auf dem höchsten Punkt eines langgestreckten Bergzugs etwa 15 km nordöstlich der Stadt Şanlıurfa im Südosten der heutigen Türkei. Sie wird als Langzeitprojekt unter Leitung des Deutschen Archäologischen Instituts ausgegraben.Göbekli Tepe war bereits seit Anfang der 1960er Jahre als archäologische Stätte verzeichnet. Der amerikanische Archäologe Peter Benedict hatte sie als möglichen steinzeitlichen Platz erwähnt, die Bedeutung des Platzes wurde damals jedoch nicht erkannt. Im Oktober 1994 erkannte der Archäologe Klaus Schmidt die offenliegenden Befunde auf dem Berg bei einer Begehung als eindeutig steinzeitlich. Er fand einige Hinweise, dass es sich um einen großen neolithischen Platz handeln musste. Seit 1994 führt das Deutsche Archäologische Institut (DAI) in Zusammenarbeit mit dem Museum Şanlıurfa unter der Leitung Schmidts Ausgrabungen und Forschungen durch. Vor Beginn der Grabungen wurde der Hügel landwirtschaftlich genutzt: Generationen von Bauern hatten immer wieder störende ‚Steinbrocken‘ beseitigt und zu großen Haufen aufgeschichtet. Manches wurde dabei aus Unkenntnis zerstört. Die Archäologen erkannten, dass es sich bei dem markant herausragenden Hügel nicht um eine natürliche Erhebung handeln konnte, später entdeckte man T-Pfeiler. Bauern hatten offenbar versucht, diese großen Steine zu zerschlagen.

Quelle: Wikipedia

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Der Basar von Riha (Urfa)

Şanlıurfa (arabisch ‏الرها‎, DMG ar-Ruhā, kurdisch Riha, aramäisch Urhoy), auch schlicht Urfa genannt, auch unter ihrem antiken Namen Edessa bekannt, ist die Provinzhauptstadt der türkischen Provinz Şanlıurfa und zählt 468.993 Einwohner (2008). Die Bevölkerung setzt sich mehrheitlich aus Kurden, Türken und Arabern zusammen. Christen, die einst den größten Teil der Einwohner ausmachten, waren hauptsächlich Aramäer und Armenier.
Im Syrischen wurde die Stadt ܐܘܪܗܝ / Urhoy genannt. Der seleukidische Herrscher Antiochos IV. Epiphanes benannte sie Antiochia Kallirhoe, Seleukos Nikator schließlich Edessa, wohl nach der makedonischen Hauptstadt gleichen Namens. Als römische Kolonie hieß sie Aurelia Antonia und Opellia Macriana, später auch Alexandria. Im Mittelalter war Urfa bei den Franken als Edessa bekannt, während sie syrische Autoren weiter Urhay/Orhay nennen.1983 wurde der Stadt wie auch der Provinz, die beide bis dahin lediglich Urfa hießen, der Titel şanlı (zu deutsch „ruhmreich“) verliehen. Der Namenszusatz soll nach offizieller Lesart an den Widerstand gegen die französische Besatzung im türkischen Befreiungskrieg erinnern. Als dessen Resultat verschwanden die letzten Reste der christlichen Bevölkerung (Armenier und Aramäer) der Provinz.
Şanlıurfa liegt im Südosten Anatoliens und ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Geographisch gehört die Stadt zu Nordmesopotamien
Urfa befindet sich rund 80 km vom Euphrat und 45 km von der türkisch-syrischen Grenze entfernt im Nordwesten einer fruchtbaren Ebene, die im Westen, Norden und Osten von Bergen umschlossen ist. Im Südosten liegt die Ebene von Harran. Drei Bäche durchfliessen die Stadt, Karakoyun, Dschalzak und Siren, wobei der Verlauf des Karakoyun schon in römischer Zeit eine Umlegung erfahren haben muss, wie aus den Stadtkarten von Carsten Niebuhr von 1766 und Helmuth von Moltke von 1838 zu ersehen ist.

Urfa liegt am Kreuzungspunkt alter Handelsstraßen. Eine Ost-Westverbindung, verlief von Persien und Nisibis zu einer Euphratfurt bei Samsat und der Mittelmeerküste, eine Nord-Südverbindung ging vom anatolischen Hochland und Diyarbakir nach Harran und Syrien.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=3rP5H0rOm9k
http://www.youtube.com/watch?v=G7DcgaBbkHk&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=msVesdC3MMM&feature=related

Die Farben der Türkei

Die Türkei (amtlich Türkiye Cumhuriyeti, dt. Republik Türkei, Abkürzung T.C.) ist eine demokratische Republik in Asien und Europa. Der Einheitsstaat mit annähernd 99 Prozent muslimischer Bevölkerung ist laizistisch geprägt; er wurde nach dem Ersten Weltkrieg der Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches. Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk war bestrebt, die Türkei durch viele gesellschaftliche Reformen nach dem Vorbild verschiedener europäischer Nationalstaaten zu modernisieren. Die Türkei erstreckt sich geografisch über zwei Kontinente. Anatolien, der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets, nimmt etwa 97 % der Fläche ein (790.955 km²). Den europäischen Teil bildet das östliche Thrakien, er umfasst etwa 3 % der Landesfläche (23.623 km²).
Die Landesgrenzen der Türkei haben eine Gesamtlänge von ca. 9.850 km, davon sind 7.200 km vom Meer umgrenzt. Im Westen der Türkei liegt das Ägäische Meer, im Süden das Mittelmeer und im Norden das Schwarze Meer. Daneben teilt die Türkei mit acht Nachbarländern eine Grenze mit einer Gesamtlänge von 2.648 km. Im Nordwesten grenzt sie an Griechenland (206 km Grenze) und Bulgarien (240 km), im Nordosten an Georgien (252 km), Armenien (268 km), Aserbaidschan (Exklave und autonome Republik Nachitschevan, 9 km), im Osten an den Iran (499 km) und im Süden an den Irak (352 km) und Syrien (822 km). Die politisch geteilte Insel Zypern mit der Republik Zypern und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern befinden sich ebenfalls nicht weit von der türkischen Küste entfernt.

 

http://www.youtube.com/watch?v=jM7c3Dtnb2s&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=RC5GfWhgIg4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=EZTbL8X1Fnk&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Sa_XlwaUFFo&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=FaryJ9HlhQg&feature=related

Schmelztiegel Bosporus

Der Bosporus (griechisch Βόσπορος, ‚„Rinderfurt“, von βοῦς boũs „Rind, Ochse“ und πόρος póros „Weg, Furt“; türkisch Boğaz, „Schlund“, bzw. Karadeniz Boğazı für „Schlund des Schwarzen Meeres“; veraltet „Straße von Konstantinopel“) ist eine Meerenge zwischen Europa und Kleinasien, die das Schwarze Meer (in der Antike: Pontos Euxeinos) mit dem Marmarameer (in der Antike: Propontis) verbindet; daher stellt er einen Abschnitt der südlichen Innereurasischen Grenze dar. Auf seinen beiden Seiten befindet sich die Stadt Istanbul, deren Geografie vor allem von ihm geprägt ist. Der Bosporus hat eine Länge von ca. 30 km und eine Breite von minimal 700 m und maximal bis zu 2,5 Kilometer. In der Mitte variiert die Tiefe zwischen 36 und 124 m (bei Bebek). Zwei gegenläufige Strömungen fließen durch den Bosporus: an der Oberfläche vom Schwarzen Meer zum Marmarameer (große Flüsse münden in das Schwarze Meer und führen zu einem Wasserüberschuss) und in etwa 40 m Tiefe als Gegenströmung in umgekehrte Richtung (unterschiedliche Salinität; Mittelmeer: 3,6–3,9 Gewichtsprozent, Schwarzes Meer: 1,7–1,8; salziges Wasser ist schwerer). Die Oberströmung ist nachmittags stärker als vormittags; nur bei Südwestwind kehrt sich die Oberströmung um und fließt dann nach Norden. Die Durchfahrtsrechte für die internationale Schifffahrt wurden 1936 im Vertrag von Montreux geregelt.

Quelle: Wikipedia




 

 

SYRIEN:Damaskus und Südsyrien

Syrien (amtlich Arabische Republik Syrien, arabisch ‏الجمهورية العربية السورية‎ al-Dschumhūriyya al-ʿarabiyya as-sūriyya) ist ein Staat in Vorderasien und Teil des Maschrek. Syrien grenzt im Süden an Israel und Jordanien, im Westen an den Libanon und das Mittelmeer, im Norden an die Türkei und im Osten an den Irak. Die politisch geteilte Insel Zypern mit der zur EU gehörenden Republik Zypern und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern befindet sich ebenfalls nicht weit von der syrischen Küste entfernt. Mit rund 185.000 Quadratkilometern ist Syrien ungefähr halb so groß wie Deutschland.
Der Name Syrien kommt aus dem Griechischen, das den alten Namen Assur übernommen hat (siehe dazu auch die antiken Provinzen Koile-Syrien, Syria und Syria Palaestina). Die traditionelle arabische Bezeichnung des Gebietes war bis in die Neuzeit bilad asch-scham und nicht Syrien. Herleitungen von arabischen Wurzeln entspringen dem neuerlich stark gewachsenen Bedürfnis nach arabischer „Authentizität“ und entbehren der wissenschaftlichen Grundlage. Die arabische Kurzform begegnet in zwei Formen: „Sūriyā“ (‏سوريا‎) und „Sūriya“ (‏سورية‎, bei Aussprache der Endung „Sūriyatun“), jeweils ohne Artikel.

Quelle: Wikipedia





Troja – Eine neue These

Das Trojanische Pferd war in der griechischen Mythologie ein hölzernes Pferd, in dessen Bauch Soldaten versteckt waren. Die Soldaten öffneten nachts die Stadtmauern Trojas von innen und ließen das Heer der Griechen ein. Mit dieser Kriegslist gewannen die antiken Griechen den Trojanischen Krieg.
In der griechischen Tradition wird das Pferd Δούρειος Ἵππος, (Doúreios Híppos), das „Hölzerne Pferd“ (im homerischen Ionischen Dialekt) genannt.
Nachdem die Griechen im Trojanischen Krieg lange erfolglos um die Mauern von Troja gekämpft hatten, rief der Seher Kalchas eine Versammlung der vornehmsten Helden zusammen und riet ihnen, Troja nicht mit Gewalt, sondern mit Hilfe einer List zu erobern. In anderen Quellen werden Odysseus oder dessen Gefangener Helenos als Urheber der List genannt.
Die Griechen bauten darauf hin im zehnten Kriegsjahr ein großes Holzpferd, in dessen Inneren sich griechische Soldaten versteckten. Das Pferd wurde vom griechischen Helden Epeios erschaffen, dem im Traum die Göttin Pallas Athene erschienen war und ihm aufgetragen hatte, das mächtige Ross aus Balken zu zimmern, indem sie selbst ihren Beistand zur schnelleren Vollendung des Werkes versprach. Mit Athenes Hilfe und der Unterstützung der Atriden schaffte er es, sein perfektes Kunstwerk innerhalb von drei Tagen zu vollenden. Nachdem die Armee, die Troja belagerte, den Abzug vorgetäuscht hatte, holten die Trojaner das Pferd trotz vorheriger Warnung des Laokoon vor dem Danaergeschenk in die Stadt, da sie es für ein Abschiedsgeschenk der Griechen an deren Unterstützer Poseidon hielten, womit sie zugleich den Meeresgott, ihren Feind seit den Tagen des Laomedon, demütigen wollten. Sinon, ein heldenhafter Grieche, der sich eigens zu diesem Zweck freiwillig gemeldet hatte, machte die Trojaner glauben, es handele sich um ein Weihgeschenk der Griechen an die Göttin Athene, das ihnen, sollten sie es zerstören, Unheil, und, falls sie es in die Stadt brächten, ihren Schutz zuteil kommen lassen würde. Allein deshalb sei es auch so groß gebaut worden, damit es nicht durch die Stadttore passe. In der Stadt blieben die Warnungen der Kassandra und des Laokoon unbeachtet. Das Pferd wurde in die Stadt gezogen und vor dem Tempel der Athene aufgestellt. In der Nacht krochen die Soldaten aus dem Bauch des Pferdes und öffneten die Stadttore. Die Griechen, die in der Nacht zurückgekehrt waren, drangen in die Stadt ein und zerstörten sie. Dabei kam es zu zahlreichen Freveltaten, die den Griechen auf ihrer Heimreise später noch schwer zu schaffen machen sollten, wie die Odyssee oder die Mythen um Ajax den Lokrer berichten.

Quelle: Wikipedia
http://www.youtube.com/watch?v=0u-rb6g0aUY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=wWryWL8UpRA&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=kkMvoex6q7M&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=QXFolFH7LII&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=6vFu7UlMVwA&feature=related

Das Trojanische Pferd – Der Wahrheit auf der Spur

Das Trojanische Pferd war in der griechischen Mythologie ein hölzernes Pferd, in dessen Bauch Soldaten versteckt waren. Die Soldaten öffneten nachts die Stadtmauern Trojas von innen und ließen das Heer der Griechen ein. Mit dieser Kriegslist gewannen die antiken Griechen den Trojanischen Krieg.
In der griechischen Tradition wird das Pferd Δούρειος Ἵππος, (Doúreios Híppos), das „Hölzerne Pferd“ (im homerischen Ionischen Dialekt) genannt.
Nachdem die Griechen im Trojanischen Krieg lange erfolglos um die Mauern von Troja gekämpft hatten, rief der Seher Kalchas eine Versammlung der vornehmsten Helden zusammen und riet ihnen, Troja nicht mit Gewalt, sondern mit Hilfe einer List zu erobern. In anderen Quellen werden Odysseus oder dessen Gefangener Helenos als Urheber der List genannt.
Die Griechen bauten darauf hin im zehnten Kriegsjahr ein großes Holzpferd, in dessen Inneren sich griechische Soldaten versteckten. Das Pferd wurde vom griechischen Helden Epeios erschaffen, dem im Traum die Göttin Pallas Athene erschienen war und ihm aufgetragen hatte, das mächtige Ross aus Balken zu zimmern, indem sie selbst ihren Beistand zur schnelleren Vollendung des Werkes versprach. Mit Athenes Hilfe und der Unterstützung der Atriden schaffte er es, sein perfektes Kunstwerk innerhalb von drei Tagen zu vollenden. Nachdem die Armee, die Troja belagerte, den Abzug vorgetäuscht hatte, holten die Trojaner das Pferd trotz vorheriger Warnung des Laokoon vor dem Danaergeschenk in die Stadt, da sie es für ein Abschiedsgeschenk der Griechen an deren Unterstützer Poseidon hielten, womit sie zugleich den Meeresgott, ihren Feind seit den Tagen des Laomedon, demütigen wollten. Sinon, ein heldenhafter Grieche, der sich eigens zu diesem Zweck freiwillig gemeldet hatte, machte die Trojaner glauben, es handele sich um ein Weihgeschenk der Griechen an die Göttin Athene, das ihnen, sollten sie es zerstören, Unheil, und, falls sie es in die Stadt brächten, ihren Schutz zuteil kommen lassen würde. Allein deshalb sei es auch so groß gebaut worden, damit es nicht durch die Stadttore passe. In der Stadt blieben die Warnungen der Kassandra und des Laokoon unbeachtet. Das Pferd wurde in die Stadt gezogen und vor dem Tempel der Athene aufgestellt. In der Nacht krochen die Soldaten aus dem Bauch des Pferdes und öffneten die Stadttore. Die Griechen, die in der Nacht zurückgekehrt waren, drangen in die Stadt ein und zerstörten sie. Dabei kam es zu zahlreichen Freveltaten, die den Griechen auf ihrer Heimreise später noch schwer zu schaffen machen sollten, wie die Odyssee oder die Mythen um Ajax den Lokrer berichten.

Quelle: Wikipedia
http://www.youtube.com/watch?v=mUd4ZSiOZcc&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=MgYt0TAi2dk&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=GGYPNXquVso&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=9mA1JGZd8PM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=_jegrG0ZY9g&feature=related

Johannesburg Stadt des Verbrechens

Johannesburg, auch eGoli (isiZulu, „die goldene Stelle“) oder iRhawutini (isiXhosa), umgangssprachlich oft Joburg, ist die Hauptstadt der Provinz Gauteng in Südafrika.
Mit 3.888.180 Einwohnern (Offizielle Schätzung 2007) ist Johannesburg die größte Stadt und der gesamte Großraum mit nahezu acht Millionen Einwohnern die größte Metropolregion im südlichen Afrika. Landeshauptstadt ist allerdings das rund 50 Kilometer nördlich gelegene Pretoria (auch: Tshwane). Bürgermeister der Stadt ist Nkhensani Makhobela. Johannesburg wird vom African National Congress regiert.
Wie viele andere Großstädte der Welt hat auch Johannesburg ein Kriminalitätsproblem. In Johannesburg war das Problem aber so groß, dass hier die Zahl der Morde die Anzahl der Verkehrstoten übertraf. Inzwischen hat sich die Lage jedoch deutlich verbessert. Durch Überwachungsmaßnahmen, Aufwertung des Stadtzentrums durch kulturelle Angebote und die Rückkehr des Einzelhandels ist die Sicherheitslage deutlich entschärft worden. In armen Stadtteilen wie Soweto bleibt die Situation jedoch weiterhin angespannt. Trotz des Rückgangs der Kriminalität hat Johannesburg immer noch den Ruf, gefährlichste Stadt der Welt zu sein.
Nach dem Fall des sogenannten Group Areas Act von 1950, der ein wichtiges Instrument der Apartheid-Regierung darstellte, zogen zu Beginn der 1990er Jahre Tausende meist schwarzer, armer Einwanderer in die Innenstadt von Johannesburg. Diese Menschen kamen zumeist aus den umliegenden Townships, da ihnen während der Zeit der Apartheid das Wohnen in der Innenstadt verboten worden war. Die Verbrechensrate stieg stark an, besonders in Vierteln mit hoher Bevölkerungsdichte wie beispielsweise in Hillbrow. Viele Unternehmen und Einrichtungen zogen es daher vor, ihre Niederlassungen in die nördlichen Vororte zu verlegen, um das Sicherheitsrisiko zu senken. Die Wiederbelebung der Innenstadt von Johannesburg ist eine der Hauptaufgaben der gegenwärtigen Stadtverwaltung. Mittlerweile wurden drastische Maßnahmen getroffen, um die Kriminalität in der Stadt zu verringern, wie Überwachungskameras an Straßen und Plätzen. Die neuesten Polizeistatistiken zeigen, dass die Kriminalitätsrate in Johannesburg in den letzten Jahren durch den langsamen wirtschaftlichen Aufschwung zurückgegangen ist. Seit 2002, also seit dem Start der verschärften Sicherheitsbedingungen, konnte die Kriminalität um 80 % gesenkt werden. Diese Entwicklung ist jedoch nicht stabil. Die Kriminalitätsrate steigt seit Mitte 2005 wieder kontinuierlich an. Ein Grund hierfür ist unter anderem eine organisierte Kriminalität mit Gruppenüberfällen mit bis zu 20 Personen als Reaktion auf die erhöhten Sicherheitsmaßnahmen.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=EcW0BsQK3ns

Die Yeziden in Armenien

Die Jesiden (kurd. ئێزیدی Êzîdî) sind eine kurdische Volksgruppe und Anhänger einer eigenständigen Religion. Das Jesidentum (Jesidismus) ist eine ausschließlich bei ihnen verbreitete monotheistische Religion. Muttersprache der Jesiden ist das nordkurdische Kurmandschi. Eine alternative Schreibweise lautet „Yeziden“.
Das Jesidentum ist keine missionierende Religion. Man wird als Jeside geboren. Grundsätzlich bedeutet die Heirat mit Andersgläubigen für Jesiden den Austritt aus der Religionsgemeinschaft.
Es gab insgesamt drei Fluchtwellen der Jesiden aus dem osmanischen Reich in den Kaukasus, nach Georgien und Armenien. Die erste geschah im 18. Jahrhundert. Zur zweiten Fluchtwelle kam es während des Russisch-Türkischen Krieges 1877–1878. Die dritte und größte Fluchtwelle ereignete sich am Anfang des 20. Jahrhunderts, während des Ersten Weltkrieges.[12] Auslöser der Flucht waren die gezielte Verfolgung, Unterdrückung und Massaker an Jesiden und anderen Volksgruppen im osmanischen Reich. Nicht selten unterstützten moslemische Kurden und osmanische Behörden diese Verfolgungen und Massaker. Die Jesiden, die selbst Opfer der Osmanen waren, schützten die Armenier während des Ersten Weltkrieges, indem sie diese in ihren Häusern versteckt hielten. Dieser Schutz der Armenier durch die Jesiden bildete eine Grundlage für das Zusammenleben von Jesiden und Armeniern in Armenien.
Vor dem Zusammenbruch der UdSSR um 1990 lag die Zahl der Jesiden in Georgien bei 22.000, in Armenien bei 60.000. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion kam es aber zu wachsendem Nationalismus in beiden Staaten und die Situation für die Jesiden und andere Minderheiten verschlechterte sich. Die Zahl der Jesiden ging im Zeitraum zwischen 1989 und 1997 in Georgien auf 1.200 und in Armenien auf 18.000 zurück. Viele Jesiden flüchteten nach Europa und Russland.
In Georgien sind die Gründe der Flucht vielfältig. Die Jesiden beklagen massive Übergriffe durch Polizisten und Beamte, Mordvorwürfe, Körperverletzungen, Falschanschuldigungen, Hass und zu Unrecht negative Berichte der Presse und öffentliche Äußerungen von Politikern. Die Jesiden haben keine Chance auf höhere Posten und Gleichbehandlung bei der Verwaltung und medizinischen Versorgung. Auch haben sie keine Chance auf höhere Bildung und ein höheres Einkommen. Die Flüchtlinge berichten über Erpressung, Bedrohung und Verfolgung durch die Polizei. Den Jesiden in Georgien wird der Bau von jesidischen Gebetshäusern verboten. Sie sind in Georgien weder in Parlament noch Regierung vertreten, so dass ihre Forderungen nach einem normalen Leben kein Gehör finden. Zur Sowjetzeit wurden Garantiemandate an die Jesiden vergeben; nach dem Zusammenbruch der UdSSR wurden sie aber wieder abgeschafft.
In Armenien bilden die Jesiden mit 1,3 % an der Gesamtbevölkerung die größte Minderheit.Da ihnen nach dem Zusammenbruch der UdSSR keine Garantiemandate mehr zustehen, sind sie im Parlament nicht vertreten.
In Russland wurde das Jesidentum erst Ende Juli 2009 offiziell als Religionsgemeinschaft und somit als Körperschaft des öffentlichen Rechtes anerkannt. Seit 1990 sendet Radio Jerewan täglich eine halbe Stunde lang die Sendung Stimme der Jesiden in kurdischer Sprache. In der Redaktion der Radiosendung wird die jesidische Wochenzeitung, die ebenfalls Stimme der Jesiden heißt, verfasst. Sie erscheint in armenischer Sprache. In Armenien darf in jesidischen Schulen kurdisch gelehrt werden.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=qe4jlPKxvl0

httpv://www.youtube.com/watch?v=LKiCbBKgDi0&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=UUOoMH8GYhc&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=QHg0NXnPsM8&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=Yz-37cP9Ag8&feature=related

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf den Spuren der Yeziden

Die Jesiden (kurd. ئێزیدی Êzîdî) sind eine kurdische Volksgruppe und Anhänger einer eigenständigen Religion. Das Jesidentum (Jesidismus) ist eine ausschließlich bei ihnen verbreitete monotheistische Religion. Muttersprache der Jesiden ist das nordkurdische Kurmandschi. Eine alternative Schreibweise lautet „Yeziden“.
Das Jesidentum ist keine missionierende Religion. Man wird als Jeside geboren. Grundsätzlich bedeutet die Heirat mit Andersgläubigen für Jesiden den Austritt aus der Religionsgemeinschaft.

Quelle: Wikipedia

httpv://www.youtube.com/watch?v=F_vOBz9JpOU&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=UcXw5qVBLyc&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=CbILvI4dkiA&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=qakKX6GBq1E&feature=related

httpv://www.youtube.com/watch?v=Yz-37cP9Ag8&feature=related

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