Die Barbaren: Wikinger

Der Begriff Wikinger bezeichnet Angehörige von kriegerischen, zur See fahrenden Personengruppen der meist germanischen Völker (es gab darunter auch Balten) des Nord- und Ostseeraumes in der so genannten Wikingerzeit. Dieser Artikel behandelt die Menschen, die von ihren Zeitgenossen als Wikinger bezeichnet wurden. Die Ereignisgeschichte im Zusammenhang mit den Wikingern wird im Artikel Wikingerzeit behandelt.
In der zeitgenössischen Wahrnehmung stellten die Wikinger nur einen sehr kleinen Teil der skandinavischen Bevölkerung dar. Dabei können zwei Gruppen unterschieden werden: Die einen betrieben den ufernahen Raub zeitweise und nur in einem frühen Lebensabschnitt. Es waren junge Männer, die aus der heimatlichen Gebundenheit an Kult und Sippe ausbrachen und Ruhm, Reichtum und Abenteuer in der Ferne suchten. Später ließen sie sich wie ihre Vorfahren nieder und betrieben die in ihrer Gegend übliche Wirtschaft. Von ihnen berichten die Sagas (Altnordische Literatur) und die Runensteine. Für die anderen wurde der ufernahe Raub zum einzigen Lebensinhalt. Ihnen begegnet man in den fränkischen und angelsächsischen Annalen und Chroniken. Sie kehrten bald nicht mehr in die Heimat zurück, waren in die heimatliche Gesellschaft nicht mehr integrierbar und wurden dort als Verbrecher bekämpft.

Quelle: Wikipedia

 





Barbaren – Die Westgoten

Das Westgotenreich war das von 418 bis 711 bzw. 725 bestehende Reich der Westgoten, das seinen Schwerpunkt zunächst im Südwesten Galliens, später auf der Iberischen Halbinsel hatte. In der ersten Phase (418–507) war seine Hauptstadt Tolosa (das heutige Toulouse); daher spricht man für diesen Zeitraum vom Tolosanischen Reich oder Reich von Toulouse. Nach dem Verlust des größten Teils der westgotischen Gebiete in Südgallien einschließlich der Hauptstadt Tolosa infolge einer Niederlage gegen die Franken im Jahre 507 verlagerte sich der Schwerpunkt auf die Iberische Halbinsel. Damit begann die zweite Phase, die nach der neuen Hauptstadt Toledo Toledanisches Reich genannt wird. Mit der entscheidenden Niederlage gegen ein muslimisches Invasionsheer im Jahre 711 war der Untergang des Toledanischen Reiches besiegelt; im Nordosten (Region Tarraconensis) leisteten westgotische Truppen noch bis 719, im südgallischen Reichsteil Septimanien noch bis 725 Widerstand.

Quelle: Wikipedia

 





Barbaren – Die Ostgoten

Die Goten waren ein ostgermanisches Volk, das seit dem 3. Jahrhundert mehrfach in militärische Konflikte mit den Römern verwickelt war. Während der spätantiken Völkerwanderungszeit bildeten zunächst die West- und dann auch die Ostgoten eigene Reiche auf dem Boden des Imperium Romanum, die 711 bzw. 553 untergingen.
Umstritten ist der Ursprung der Goten. Zur Zeitenwende siedelte im Bereich der Weichselmündung eine Völkerschaft, die antiken Autoren wie Tacitus unter dem Namen Gotonen (Gutonen; gotisch Gutans) bekannt war. Der Name wird oft vom gotischen Wort giutan („gießen“) bzw. gutans („gegossen“) abgeleitet und als „Ausgießer“ gedeutet. Nach späteren Berichten (Jordanes) stammten die Goten ursprünglich aus Skandinavien, doch stellt dies der modernen Forschung zufolge eher eine Fiktion dar. In der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts zog ein Teil des Volkes vermutlich nach Südosten zum Schwarzen Meer (nach Ansicht mancher Forscher wanderte hingegen allenfalls der Name). Nach ersten Auseinandersetzungen mit dem Römischen Reich in Südosteuropa in der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts kam es am Ende des 3. Jahrhunderts zur Spaltung in eine östliche (Greutungen) und eine westliche Gruppe (Terwingen), aus denen sich später – vereinfachend gesagt – die Ost- und Westgoten (Ostrogothi, „östliche Goten“, und Visigothi, „edlen Goten“) entwickelten.
Die Greutungen/Ostgoten wurden um 375 von den Hunnen unterworfen. Sie wurden nach deren Niedergang zu römischen foederati (Verbündete) und eroberten 488 unter Theoderich Italien, dem Schein nach im Auftrag Ostroms. Nach Theoderichs Tod zerfiel das Ostgotenreich um 550 unter dem Ansturm der oströmischen Truppen Kaiser Justinians. Die Terwingen/Westgoten, die noch im Jahre 378 das oströmische Heer unter Kaiser Valens in der Schlacht von Adrianopel schlugen, wurden 382 römische foederati und gründeten Anfang des 5. Jahrhunderts ein Reich in Gallien, das von den Franken nach Hispanien verdrängt wurde. Das Westgotenreich unterlag 711 den muslimischen Mauren.

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Barbaren – Die Franken

Die Franken (wörtlich ‚die Kühnen‘, später auch ‚die Freien‘; auch Hugen von ae. Hugas) stellen einen der germanischen Großstämme dar, die durch Zusammenschluss mehrerer germanischer Kleinstämme entstanden. Sie wurden erstmals Ende der 50er Jahre des 3. Jahrhunderts als Franci in römischen Quellen erwähnt und schufen unter Chlodwig I. das Fränkische Reich, aus dem schließlich das ostfränkische (also das spätere Heilige Römische Reich) und das westfränkische Reich (Frankreich) hervorgingen. Zahlreiche Dialekte im hoch- und niederdeutschen Sprachraum im heutigen Deutschland, Belgien und den Niederlanden werden zu den fränkischen Mundarten gerechnet. Heute bezeichnen sich zumeist nur noch die Bewohner der Region Franken im südöstlichen Deutschland als Franken.

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Barbaren – Die Sachsen

Die Sachsen waren ein westgermanischer Stammesverband, der sich vermutlich im 3. Jahrhundert bildete und seit dem 4. Jahrhundert sicher belegt ist. Die Stämme der Chauken, Angrivarier und Cherusker, die sich zu den Sachsen zusammenschlossen, lebten im 1. Jahrhundert im Nordwesten des heutigen Deutschlands und im Osten der heutigen Niederlande (siehe Niedersächsisch). Seit der Merowingerzeit standen zumindest Teile der Sachsen immer wieder in einer losen Abhängigkeit zum Frankenreich, bis sie von Karl dem Großen endgültig unterworfen wurden.
In Abgrenzung zur meißnisch-osterländischen Bevölkerung im ehemaligen wettinischen Obersachsen bzw. zu den mitteldeutschen Bewohnern des Freistaates Sachsen, die sich heute als „Sachsen“ bezeichnen, wird für die heutigen Bewohner des originären Siedlunggebiets der Name „Niedersachsen“ verwendet.
In der Geschichtswissenschaft wird der Name „Altsachsen“ für das gesamte Siedlungsgebiet in Westfalen, Niedersachsen und im westlichen Sachsen-Anhalt verwendet.

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Barbaren – Die Vandalen

Die Vandalen, auch Wandalen, Vandali, Vandili, Vandilier und Vanduli genannt, waren ein germanisches Volk, das zur ostgermanischen Sprachgruppe gezählt wird. Zur Zeit des Tacitus siedelten die Vandalen zunächst im nordöstlichen „Germanien“, breiteten sich später aber weiter aus und wanderten im 5. Jahrhundert infolge der Völkerwanderung größtenteils nach Spanien und schließlich nach Nordafrika aus. Mit der Zerschlagung des Vandalenreichs im 6. Jahrhundert durch oströmische Truppen verlieren sich ihre Spuren.

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Barbaren – Die Langobarden

Die Langobarden (lateinisch: Langobardi, griechisch: οι Λαγγόβαρδοι,[1] auch Winniler) waren ein Teilstamm der Stammesgruppe der Sueben, eng mit den Semnonen verwandt, und damit ein elbgermanischer Stamm, der ursprünglich an der unteren Elbe siedelte.

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