Byzanz – Das Goldene Reich am Bosporus

Das Byzantinische Reich (griechisch Βυζαντινή Αυτοκρατορία, offiziell stets Βασιλεία τῶν Ῥωμαίων [„Kaiserreich der Römer“], zeitgenössische Kurzbezeichnung Romania/ Ῥωμανία), verkürzt auch nur Byzanz (griechisch Βυζάντιο[ν]) oder, aufgrund der historischen Herkunft, das Oströmische Reich, war ein Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum. Es entstand in der Spätantike nach der Reichsteilung von 395 aus der östlichen Hälfte des Römischen Reiches und endete mit der Eroberung von Konstantinopel durch die Osmanen im Jahre 1453. Das Reich erstreckte sich anfangs bis zur arabischen Halbinsel und nach Nordafrika bis zum Atlantik, war aber seit dem 7. Jahrhundert weitgehend auf Kleinasien und Südosteuropa beschränkt und wurde von der Hauptstadt Konstantinopel (dem heutigen Istanbul, das auch Byzanz genannt wurde) aus regiert. Der bekannte Byzantinist Georg Ostrogorsky charakterisierte das Byzantinische Reich als eine Mischung aus römischem Staatswesen, griechischer Kultur und christlichem Glauben.
Die von der Hauptstadt abgeleitete Bezeichnung Byzantinisches Reich ist nur in der modernen Forschung üblich, wurde aber nicht von den damaligen Zeitgenossen benutzt, die statt von „Byzantinern“ weiterhin von „Römern“ (in der modernen Forschung wiedergegeben als „Rhomäer“) oder (im lateinischen Westen) von „Griechen“ sprachen.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=hwlJUHQwGH4&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=xv_QGDXg6To&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=7VGdUpz1_Pk&feature=related