Mit offenen Karten – Schiiten

Die Schia (arabisch ‏ شيعة ‎, DMG šīʿa, ‚Anhängerschaft‘) ist die zweitgrößte Konfession des Islam. Die Anhänger der Schia, die Schiiten, betrachten ʿAlī ibn Abī Ṭālib, den Schwiegersohn und Vetter des Propheten Mohammed, als dessen designierten Nachfolger (Kalif) und als ihren ersten Imam. Ihrem Glauben nach kann die Prophetennachfolge nur von einem Nachfahren Alis bzw. einem Imam erfolgen, da dieser als einziger göttlich legitimiert sei. In den Jahrhunderten nach dem Tod des Propheten Mohammed und der Trennung von den Sunniten wurde außerdem die Dogmatik der Schiiten weiterentwickelt, so dass sich schiitisches Recht in Details von sunnitischem Recht unterscheidet.
Heute stellen die Schiiten ca. 15 % der Muslime (Stand 2007, die Spanne in der Literatur reicht von 10 bis 25 %). In der Schia haben sich unterschiedliche Strömungen herausgebildet, die jeweils eine verschiedene Anzahl von Imamen akzeptieren. Die Staaten, in denen die Schiiten die Mehrheit stellen oder eine einflussreiche Minderheit sind, werden manchmal unter dem Begriff Schiitischer Halbmond zusammengefasst.

Quelle: Wikipedia

http://www.youtube.com/watch?v=YDMEqY8a6ic&feature=related